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Digitale Souveränität und KI verstehen: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

KI verstehen statt nur nutzen: Der neue Leitfaden des Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch zeigt Unternehmen, wie sie digitale Souveränität aufbauen, Risiken einschätzen und KI-Anwendungen sicher einsetzen können – praxisnah und kompakt.
Digitale Souveränität und KI verstehen Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Wenn KI zur Blackbox wird

Viele Unternehmen nutzen längst KI-Tools; oft schneller, als sie sie wirklich verstehen. Entscheidungen entstehen in Systemen, deren Logik schwer nachvollziehbar ist, Daten fließen über externe Plattformen, Zuständigkeiten verschwimmen. Genau an diesem Punkt setzt der Leitfaden „Digitale Souveränität als Basis für sichere KI-Anwendungen“ an: Es verschiebt den Fokus weg von der reinen Nutzung hin zur Frage, wie viel Kontrolle Unternehmen über ihre eigenen digitalen Prozesse tatsächlich haben.

Was im Buch steckt

Die Publikation bündelt zentrale Grundlagen moderner KI-Systeme in kompakter Form. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die in der Praxis häufig untergehen: Wie funktionieren Datenverarbeitung und Modelltraining? Wo entstehen Sicherheitsrisiken? Und wie lassen sich KI-Anwendungen bewerten, ohne tief in die Technik einsteigen zu müssen? Der Ansatz ist bewusst anwendungsnah – der Leitfaden will Orientierung geben, nicht überfordern.

Souveränität als strategischer Faktor

Digitale Souveränität bedeutet dabei mehr als Datenschutz. Es geht um die Fähigkeit, Technologien selbstbestimmt einzusetzen und zu verstehen, welche Abhängigkeiten bestehen und wie sich diese steuern lassen. Studien und Initiativen zeigen seit Jahren, dass genau diese Kompetenz zur Voraussetzung wird, um digitale Transformation langfristig tragfähig zu gestalten.

Für Unternehmen wird das zunehmend zur strategischen Frage: Wer KI einsetzt, ohne ihre Grundlagen zu kennen, gibt ein Stück Kontrolle aus der Hand.

Vom Lesen zum Anwenden: Webinar am 27. März

Der Leitfaden ist als Einstieg gedacht – die praktische Einordnung folgt im Austausch. Am 27. März 2026 stellt das Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch die Inhalte in einem kompakten Webinar vor und ergänzt sie um konkrete Beispiele, etwa zu Sicherheitsrisiken wie Phishing.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

  • Datum: 27. März 2026
  • Uhrzeit: 9:00 – 9:50 Uhr
  • Ort: Online via Zoom
  • Zielgruppe: Unternehmen aus dem Mittelstand, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsförderungen sowie Multiplikatoren

Das Zusammenspiel aus Lektüre und Austausch macht den eigentlichen Mehrwert aus: verstehen, einordnen und dann fundiert entscheiden.

Interessiert an einem Projekt aus der Praxis zum Thema?

Strategien zur Stärkung der Passwort- und Datensicherheit | dP.Plattform

Strategien zur Stärkung der Passwort- und Datensicherheit | dP.Plattform

Der sichere Umgang mit Passwörtern und sensiblen Daten ist unerlässlich. Starke Passwörter sind eine wichtige Verteidigungsmaßnahme gegen Cyberangriffe. Aus einer Vielzahl an Möglichkeiten muss die richtige Kombination aus sicherheitsrelevanten Routinen, Abwehr-Programmen und Wissensvermittlung an die Mitarbeitenden gewählt werden. Das Schutzkonzept ist dann am wirksamsten, wenn es auf das Unternehmen angepasst ist. Das Unternehmen Klefler Strahltechnik | Drucklufttechnik e.K. aus Gera ist als innovationsstarker Betrieb etabliert und ist mit einem neuen Hallenbau als regionaler Vorreiter. Mit der anstehenden Standortveränderung und dem stetigen Unternehmenswachstum, musste auch bei IT-Infrastruktur und Sicherheit nachgezogen werden. Mit einem jüngst eingestellten IT-Mitarbeiter wurde bereits eine Strategie für die zukünftige IT-Infrastruktur entwickelt. Diese beinhaltet das Aufteilen von Büroräumen innerhalb des digitalen Systems, interne Sicherheitsbestimmungen und die Zuverlässigkeit der IT-Systeme. Das vorhandene Passwort- und Zugangsrechte-Management ist zum Projektstart noch nicht optimal. Die Mitarbeitenden erstellen ihre Zugangsdaten nicht selbst und müssen sich für verschiedene Anwendungen einzeln anmelden. Zurzeit fußt die digitale Betriebssicherheit auf festen Regeln anstatt auf der Souveränität der Mitarbeitenden. Private Endgeräte werden nicht in die Arbeitsnetzwerke und Lösungen hereingelassen. Wichtige Projektergebnisse: In dem Projekt zur Verbesserung der internen Daten- und Passwortsicherheit wurden mehrere Handlungspotenziale identifiziert. Ein wichtiger Fokus liegt auf der Einbeziehung der Mitarbeitenden in die Sicherheitskonzepte. Durch gezielte Schulungen z. B. durch den IT-Mitarbeitenden in Team-Meetings oder in Einzelschulungen und motivationsfördernde Maßnahmen können das Bewusstsein und die Kompetenz im Umgang mit sensiblen Daten gestärkt werden. Als besonders informative Quelle empfehlen wir die Transferstelle Cybersicherheit, die Unternehmen und Betrieben kostenlose Unterstützung bietet. Die Initiative BAK-Game bietet kostenlose und interaktive Mini-Spiele, Simulationen und Quizze zum Thema. Diese Formate können die Schulungsformate im Betrieb zusätzlich unterstützen. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Auswahl geeigneter Software-Lösungen, die sowohl den Anforderungen des Unternehmens als auch den Bedürfnissen der Mitarbeitenden entsprechen. In einem internen Workshop können diese Bedarfe festgestellt werden und auf Basis der Erkenntnisse Testphasen zur Erprobung der Software-Lösung geplant werden. Diese Maßnahmen tragen gemeinsam dazu bei, die Sicherheit der internen Daten zu stärken und mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren.

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