Wie andere Digitalisieren: Unsere Plattform führt über 600 Praxisberichte aus Unternehmen
Auf unserer digitalen Projekteplattform sind mittlerweile über 600 Digitalisierungsprojekte aus kleinen und mittleren Unternehmen in ganz Deutschland online. Die Beschreibungen dieser Projekte zeigen, welche Technologien von Unternehmen eingesetzt wurden, welche Probleme sich dabei ergeben haben und was am Ende wirklich in der Praxis wirklich funktioniert hat. Diese Beispiele sind keine Hochglanzberichte oder Werbetexte, sondern echte Praxiserfahrungen die Ihnen dabei helfen, dieselben Herausforderungen in Ihrem Unternehmen lösen zu können.
Aber bei 600 Beispielen kann die Suche nach dem passenden Anwendungsfall trotz Filtermöglichkeiten und Stichwortsuche selbst zu Herausforderung werden. Und genau deshalb haben wir KIWI eingeführt: einen Chatbot, der Ihnen hilft, die richtigen Inhalte auf der Plattform zu finden und einfache Fragen rund um KI und Digitalisierung direkt zu beantworten.
Der neue Chatbot KIWI (KI-Wissen) hilft Ihnen beim Durchsuchen unserer Angebote
Neben direkten Projekteinblicken liefert KIWI auch kompaktes Wissen rund um die Einsatzmöglichkeiten von KI im Mittelstand, konkrete Best Practices aus anderen Unternehmen, Checklisten, Materialien und Leitfäden oder Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Weiterbildungsangeboten.
Ob Sie erste Orientierung suchen oder bereits konkrete Pläne haben: KIWI unterstützt Sie dabei, gezielt Antworten zu finden und fundierte Entscheidungen zu treffen. Statt sich durch unzählige Inhalte zu klicken, stellen Sie einfach Ihre Frage und erhalten sofort verständliche, strukturierte und praxisnahe Antworten.
Fragen Sie KIWI zum Beispiel:
- „Wie setzen andere Unternehmen KI erfolgreich ein?“
- „Welche KI-Veranstaltungen sind für mich relevant?“ oder
- „Wo kann ich mit KI in meinem Unternehmen starten?“
KIWI bündelt für Sie relevantes Wissen, zeigt Ihnen konkrete nächste Schritte auf und spart Ihnen wertvolle Zeit.
Probieren Sie den Chatbot direkt aus: ganz einfach KIWI eine direkte Frage stellen.
So funktioniert unser Chatbot KIWI
Welche Technologie steckt dahinter?
Die technische Umsetzung des Chatbots basiert auf einem modernen Retrieval-Augmented-Generation-Ansatz (RAG), der speziell für wissensintensive Anwendungen entwickelt wurde.

Ziel ist es, präzise, aktuelle und kontextbezogene Antworten zu liefern, indem generative KI mit einer strukturierten und kontinuierlich gepflegten Wissensbasis kombiniert wird.
Im Kern verbindet das System ein leistungsfähiges Sprachmodell mit einer zentralen Datenbasis, die relevante Inhalte intelligent bereitstellt. Dazu werden Nutzeranfragen semantisch analysiert und in Vektorrepräsentationen überführt. Anschließend erfolgt ein Abgleich mit einer Datenbank, um die inhaltlich passendsten Dokumente zu finden. Diese werden dem Modell als Kontext übergeben, sodass Antworten nicht nur sprachlich überzeugend, sondern auch faktenbasiert und nachvollziehbar sind. Dieser Ansatz reduziert typische KI-Fehler wie Halluzinationen deutlich und erhöht die Qualität der Ergebnisse nachhaltig.
Wie wurde KIWI trainiert und eingerichtet?
Die aktuelle Wissensbasis unseres Chatbots umfasst:
- alle Projekte und Projektideen der dP.Plattform
- die FAQs zur Plattform und zur Mittelstand-Digital Initiative
- Blogbeiträge, Veranstaltungen und Materialien der Website vom Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
Sämtliche Inhalte werden zusätzlich mit strukturierten Metadaten wie Tags und Kategorien angereichert. Dadurch kann das System Informationen besser einordnen, Zusammenhänge erkennen und die Relevanz einzelner Inhalte für konkrete Anfragen präzise bewerten.
Die Datenbasis bleibt flexibel und wird durch die tägliche Ergänzung neuer Inhalte und den wöchentlichen Neuaufbau der Wissensbasis konstant aktuell gehalten. So wird sichergestellt, dass auch aktualisierte Projekte, neue Veranstaltungen oder geänderte Informationen zuverlässig im System abgebildet sind.
Herausforderungen bei der Entwicklung eines Chatbots
In der Entwicklung stand im Mittelpunkt, schnell nutzbare und verständliche Antworten zu liefern, die fachlich korrekt sind und sofort einen Mehrwert bieten. Die Inhalte wurden so aufbereitet, dass sie präzise, ausreichend umfassend und gleichzeitig kompakt sind.
Entscheidend dafür ist die gezielte Steuerung des Sprachmodells. Dazu wurde der Systemprompt regelmäßig angepasst und getestet sowie auf aktuelle Daten geachtet.
Gut zu Wissen: Ein Systemprompt ist die Grundanweisung für eine KI. Er legt fest, wie sie antworten soll, zum Beispiel in welchem Ton, in welcher Rolle und mit welchen Regeln. Der Systemprompt steuert das „Verhalten“ der KI im Hintergrund, bevor die eigentliche Frage gestellt wird.
Für klare und hilfreiche Ergebnisse wurde besonders darauf geachtet, Projektideen und bereits umgesetzte Projekte deutlich zu unterscheiden, Inhalte der dP.Plattform klar von denen des Mittelstand-Digital Zentrums Berlin zu trennen und Informationen sachlich und neutral darzustellen – denn als gefördertes Projekt ist für uns die werbefreie Darstellung der Ergebnisse nicht nur Pflicht sondern auch Anspruch.
Das richtige Modell finden und anpassen
Zusätzlich haben wir das passende Sprachmodell systematisch ausgewählt und für unseren Anwendungszweck optimiert. In einer eigenen Testumgebung wurden dazu verschiedene Modelle unter gleichen Bedingungen verglichen – ähnlich wie beim A/B-Testing: gleiche Inhalte, gleiche Fragen, gleiche Bewertung, aber unterschiedliche Modelle im Vergleich. Mistral Large hat sich hier als das passende Modell herausgestellt.
Die Überprüfung erfolgte in drei Schritten:
Modellvergleich: Verschiedene Sprachmodelle wurden mit denselben Testfragen aus dem Umfeld der dP.Plattform geprüft. Dabei ging es vor allem darum, wie gut die Antworten sind, wie zuverlässig sie sind und ob sie die formalen Vorgaben einhalten. Miteinander verglichene Modelle waren GPT4o, Mistral Latest Large, Gemini 2.5 und Llama 3.3.
Feinjustierung: Das am besten geeignete Modell wurde anschließend weiter angepasst. Dabei wurden verschiedene Einstellungen und Anweisungen (z.B. Temperatur, Top-P, Systemprompt) Schritt für Schritt so verändert, dass die Antworten möglichst passend und in guter Qualität ausfielen.
Laufende Überprüfung: Eine regelmäßige Kontrolle stellt sicher, dass die Qualität auch bei einer erweiterten Wissensbasis stabil blieb. Besonders wichtig war dabei, die Projektideen klar von bereits abgeschlossenen Projekten zu unterscheiden.

Gehostet wird KIWI auf Servern in Deutschland. Das verwendete Sprachmodell Mistral Latest Large ist vom französischen Anbieter Mistral AI. Bitte beachten Sie deren Datenschutzbestimmungen bei der Eingabe von Daten.
Wichtig zu beachten: Dass Mistral Large in unserem Test am besten abgeschnitten hat, bedeutet nicht, dass es grundsätzlich das „beste“ Sprachmodell ist. Jedes Modell hat unterschiedliche Stärken und Schwächen: Geschwindigkeit, Genauigkeit, Sprachstil oder Kosten. Welches Modell geeignet ist, hängt immer vom jeweiligen individuellen Anwendungsfall, den Anforderungen und den verfügbaren Daten ab.
Könnte ein Chatbot auch für Ihr Unternehmen sinnvoll sein?
Ein Chatbot lohnt sich besonders dann, wenn Ihr Team täglich dieselben Standardfragen beantwortet z.B. nach Öffnungszeiten, Preisen oder Lieferzeiten; oder wenn Sie wichtiges internes Wissen sichern und für Mitarbeitende zentral und rund um die Uhr verfügbar machen wollen. Er entlastet Ihr Team, arbeitet 24/7 und spart wertvolle Zeit.
Im Mittelstand werden Chatbots bereits typischerweise für Website-Kundenservice (z. B. Terminbuchung), die Suche nach internen Anleitungen oder automatische Antworten auf Standard-E-Mails eingesetzt. Für Unternehmen können sie ein einfacher Einstieg in KI-Technologien sein.
Entwickler unseres Chatbots
Konzipiert und entwickelt wurde der KIWI Chatbot vom ifii – Institut für Innovations- und Informationsmanagement – ein Projektpartner des Mittelstand-Digital Zentrums Berlin.




